Dritter Fischerbuden

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Dritter Fischerbuden

Der Dritter Fischerbuden lag am weitesten entfernt von Lübeck und wurde um 1670 als fester Wohnsitz für den Fischer und seine Familie erbaut. Das Haus war von der Stadt gepachtet. Hierfür bezahlte der Fischer als Pacht ein halbes Rauchhuhn. Das Haus hatte eine Größe von 3x4m. Auf dem kleinen Dachboden waren die wichtigen Utensilien für den Fischfang gelagert.
Als sich der Fischfang auf der Wakenitz nicht mehr lohnte, wurde auch hier eine Gastwirtschaft eingerichtet. Sie hatte aber nicht den Erfolg wie auf dem Erster Fischerbuden und Zweiter Fischerbuden. 1844 verkaufte die Stadt Lübeck das Areal an die private Gesellschaft zur Rettung schwer erziehbarer Kinder. Das Rettungshaus, das später den Namen Wakenitzhof erhielt, wurde hier errichtet.

Fischer

  • LÜTTKENS Joachim Matthias Abraham, 1799

Quellen

Stadtarchiv Lübeck
Kirchbücher Herrnburg
Kirchbücher St. Aegidien
Adressbücher Lübeck

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung DRIDEN_W2400
Name
  • Dritter Fischerbuden (deu)
Typ
  • Ort
Postleitzahl
  • W2400 (- 1993-06-30)
Karte
   

TK25: 2130

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Lübeck ( Stadt )

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