Oberfrauenwald

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Einleitung

Zugehörigkeit
Bundesrepublik Deutschland
Freistaat Bayern
Regierungsbezirk Niederbayern
Landkreis Freyung-Grafenau
Stadt Waldkirchen

Allgemeine Information

Namen

Ortsentwicklung

Jahr Typ Einwohner Gebäude Wohngebäude Wohnungen
1828[1] zerstreute Häuser 56 9 Häuser
1867[3][2] Dorf oder zerstreute Häuser 96 oder 80 15 12 Häuser
1875[4] Dorf 115 35
1885[5] Dorf 98 25
1900[6] Dorf 84 22
1925[7] Dorf 85 22
1950[8] Dorf 126 19
1961[9] Dorf 108 19
1970[10] Dorf 55
1987[11] Dorf 47 24 28

Schule

Oberfrauenwald gehörte bis 1895 zum Schulsprengel der Schule Wollaberg, danach zu Heindlschlag. Sieben Anwesen gehören 1964 zur Schule Raßreuth.[9].

Post

Gehörte bis 1876 zur Post Hauzenberg, von 1888 bis 1904 zur Post Waldkirchen und später zur Post Jandelsbrunn. Von 1962 bis 1993 hatte Oberfrauenwald die Postleitzahl W-8391, danach 94065.

Politische Einteilung

Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Oberfrauenwald zum Amt Waldkirchen des Pfleggerichts Leoprechting und bestand aus folgenden Anwesen[12]:

  • Einschichtig Kloster Niedernburg Oblaigüter: Gotthard (Großhäusl), Jäger (Kleinhäusl), Kohl (Großhäusl), Kohlbrenner (Großhäusl), Maurerveit (Kleinhäusl), Schreiner (Großhäusl), Vorderes Schreinerhaus (Großhäusl), Zimmermeister (Kleinhäusl)
  • Einschichtig Hofmark Rammelsberg Landgericht Bärnstein: Bayerisches Häusl (Häusler)
Zugehörigkeit 1808-1818
Königreich Bayern
Unterdonaukreis
Pfleggericht Leoprechting
Steuerdistrikt Ratzing, Sektion Oberfrauenwald

Steuerdistrikt (1808-1818)

Auf Grund der Verordnung vom 13. Mai 1808[13] wird der Steuerdistrikt Ratzing errichtet. Oberfrauenwald bildet darin eine eigene Sektion.

Orte im Steuerdistrikt

Sektion Ratzing: DornErlauzwieselRatzingReutmühleRohrwies
Sektion Oberfrauenwald: DickenbüchelOberfrauenwaldSchauerbach

Gemeinde (1818-1968)

Die 1818 gebildete Gemeinde gehörte erst zum Landgericht Wolfstein bis mit Verordnung vom 25. Februar 1862 das Landgericht Waldkirchen errichtet wurde. Am 1. Januar 1968 wird im Rahmen der Gebietsreform in Bayern die Gemeinde Oberfrauenwald aufgelöst und der Stadt Waldkirchen eingemeindet.

Gemeindeentwicklung

Jahr Fläche in km² Einwohner Religionszugeh. Gebäude Wohngebäude
1867[3] 168 33
1875[4] 196 196 rk 61 46
1885[5] 6,59886 187 187 rk 46
1900[6] 6,5989 180 180 rk 45
1925[7] 6,5989 205 205 rk 46
1950[8] 6,5989 251 38
1961[9] 6,6000 186 38

Orte in der Gemeinde

DickenbüchelNeidlingerberg (ab ca. 1900)OberfrauenwaldSchauerbach

Ortsteil (ab 1970)

Ab dem 1. Januar 1968 sind Oberfrauenwald als Dorf und seine früher zugeordneten Dörfer, Weiler und Einöden Ortsteil der Stadt Waldkirchen.

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Oberfrauenwald gehört zur katholischen Pfarrei Waldkirchen. Sieben Anwesen gehören 1964 zur Pfarrei Hauzenberg. Laut Topopgraphisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern[3] gehörte das Dorf 1867 zur Pfarrei Hauzenberg.

Bis 1954 gehörte Oberfrauenwald zur evangelisch-lutherischen Pfarrei Passau, danach zur neu gegründeten Pfarrei Freyung.

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Oberfrauenwald

Karten

BayernAtlas BayernAtlas-noUTM BayernAtlas-oldLayer

Quellen und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Martin Süss: Tabellarische Beschreibung des Bisthums Paßau mit einer Karte desselben. Paßau 1828. Seite 260 (Google) oder (Digitale Sammlungen)
  2. 2,0 2,1 Joseph Rottmayr: Statistische Beschreibung des Bisthums Paßau. Paßau 1867. Seite 332
  3. 3,0 3,1 3,2 J. Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon, München 1867, Spalte 616 (Beschreibung)
  4. 4,0 4,1 Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Königl. Bayer. Statistisches Bureau. München 1877. Spalte 716
  5. 5,0 5,1 Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. K. bayer. statistisches Bureau. München im Januar 1888. Spalte 670
  6. 6,0 6,1 Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern mit alphabetischem Ortsregister. K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1904. Spalte 692
  7. 7,0 7,1 Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern. Bayer. Statistisches Landesamt. München 1928. Spalte 708
  8. 8,0 8,1 Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Bayerisches Statistisches Landesamt. München 1952. Spalte 680
  9. 9,0 9,1 9,2 Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Bayerisches Statistisches Landesamt. München 1964. Spalte 503
  10. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Bayerisches Statistisches Landesamt. München 1973. Seite 77
  11. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. München 1991. Seite 181
  12. Historischer Atlas von Bayern
  13. Edikt das allgemeine Steuer-Provisorium in der Provinz Baiern betreffend, siehe [1]
Orte im Steuerdistrikt Ratzing (1808 bis 1818) Quelle: Historischer Atlas von Bayern

Sektion Ratzing: DornErlauzwieselRatzingReutmühleRohrwies
Sektion Oberfrauenwald: DickenbüchelOberfrauenwaldSchauerbach

Orte in der Gemeinde Oberfrauenwald bis 1967
Orte in der Stadt Waldkirchen

Edwaidl (ab 1987?)GeiermühleRandlsäge (ab 1987?)SaußmühleWaldkirchen
ab 1968 DickenbüchelNeidlingerberg (Teil)OberfrauenwaldSchauerbach
ab 1970 DornErlauzwieselFrischeckHauzenbergManzingMitterleinbachOberleinbachOberndorfPfeffermühlePollmannsdorfRatzingReutmühleRichardsreutRohrwiesSattlmühleSchiefwegSicklingTraxingWaldkirchenWeidZimmermandling
ab 1971 BernhardsbergBreinhofGaisbergHolzfreyungKühnNeidlingerberg (Rest)OberhöhenstettenÖdhofSaßbachSaßbachmühleStockingUnholdenbergUnterhöhenstetten
ab 1978 AppmannsbergAtzesbergAuerbachBöhmzwieselEdelmühleEnsmannsreutGroßwiesHochreutHöhenbergHöpplhofKanauKarlsbachKarlsbachmühleLämmersreutMayersägePilgramsbergRaffelsbergReutSchlößbachSollaStadlStelzermühleStierbergWerenainWotzmannsreut

Orte in der Pfarrei Waldkirchen

Altreichenau (bis 1751)Appmannsberg (bis 1941)Aßberg (bis 1751)AßdoblAtzesberg (bis 1941)AuerbachBernhardsbergBöhmzwiesel (bis 1966)BreinhofDickenbüchelDornEdelmühle (bis 1966)EdwaidlEnsmannsreut (bis 1966)ErlauzwieselExenbach (bis 1966)FrischeckFürholz (bis 1748?)GaisbergGaissteinGeiermühleGeyermüllerhäusl (1840?-1865?)Grillaberg (bis 1928)Großwies (bis 1941)Grund (bis 1751)Grundmühle (bis 1751)Gsenget (bis 1721)HauzenbergHintereben (bis 1751)Hinterwollaberg (bis 1751)Hochreut (bis 1941)Höhenberg (bis 1966)Höllmühle (bis 1899)HolzfreyungHöpplhof (bis 1941)Jandelsbrunn (bis 1751)Kaltwasser (bis 1751)Kanau (bis 1966)Kanaumühle (bis 1877)Karlsbach (bis 1941)Karlsbachmühle (bis 1941)Kronwinkel (bis 1966)Kühn (bis 1921)Lämmersreut (bis 1941)ManzingMayersägeMitterleinbachNeidlingerbergNeufang (bis 1904)Niederstocking (1875-1888)OberfrauenwaldOberhöhenstettenOberleinbachOberndorfÖdhofÖdhof bei Hintereben (bis 1904)Ödhäusel (bis 1913)Ohmühle (bis 1941)Ostermühle (bis 1750)PfeffermühlePilgramsberg (bis 1966)PollmannsdorfPoppenreut (bis 1904)Poxleitenmühle (bis 1888)Raffelsberg (bis 1941)RandlsägeRatzingReichermühle (bis 1904)Reichling (bis 1904)Reut (bis 1941)ReutmühleRichardsreutRoblhäusl (bis 1876)Rohrhof (bis 1751)RohrwiesSagmühle (bis 1751)SaßbachSaßbachmühleSattleck (1913 bis 1933)SattlmühleSaußmühleSchauerbachScheiben (1913 bis 1933)SchiefwegSchlößbach (bis 1941)SicklingSolla (bis 1899)Sölling (bis 1888)Spielberg (1913)StadlStelzermühle (bis 1941)Stierberg (bis 1966)StockingTraxingUnholdenbergUnterhöhenstettenVordereben (bis 1904)Vorderfreundorf (bis 1748?)WaldkirchenWäschlbach (1913 bis 1933)WeidWeid bei Jandelsbrunn (bis 1751)Weiherhäusl (bis 1968)Werenain (bis 1941)Wollaberg (bis 1751)Wotzmannsreut