PB 326

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Numerisches Verzeichnis der Einheiten

Württembergisches Pionier-Bataillon Nr. 326

Datei:Bild der Fahne.jpg
kurzer Regimentsname

Inhaltsverzeichnis

Garnison und Unterstellung

  • Garnison: Ulm an der Donau.
  • Zugehörigkeit: 26. (Württembergische) Reserve-Division.


Formationsgeschichte

  • 1. August 1914:
Beschleunigte Mobilmachung der 4. Feld-Pionier-Kompagnie aus dem Stamm der 4. Friedens-Kompagnie des Pionier-Bataillons Nr. 13.
  • 4. Oktober 1915:
Zusammenstellung der 6. Ersatz-Pionier-Kompagnie aus Mannschaften der 6., 7. und 8. Ersatz-Kompagnie des Pionier-Bataillons Nr. 13.
  • 11. Oktober 1915:
Mobilmachung als 6. Feld-Pionier-Kompagnie.
  • Januar 1917:
Übertritt der beiden Kompagnien zum Württembergischen Pionier-Bataillon Nr. 326 (vorher II. Pionier-Bataillon Nr. 13).
  • 9. bis 11. Dezember 1918:
Demobilmachung der 4. Feld-Pionier-Kompagnie.


Uniformen

  • ab, von - bis: Ggf Beschreibung der Farben usw

Datei:Bild mit Uniformen.jpg

Feldzüge und Gefechte

4. Feld-Pionier-Kompagnie

  • 1. bis 10. August 1914:
Transport nach Neubreisach und Schutz der dortigen Rheinbrücken.
  • 10. August bis 21. September 1914:
Vormarsch als linke Seitendeckung des XIV. Reserve-Korps bis St. Dié:
Erster Zusammenstoß mit französischer Infanterie bei Schirmeck (19. August 1914).
Gefecht auf dem Donon (21. August 1914).
Gefechte bei Plaine, Robache und Mauvais Champs.
Herstellung von Übergängen über die Meurthe bei St. Dié.
Sicherung des Abmarsches der 52. Reserve-Infanterie-Brigade nach Norden.
  • 22. September bis 8. Oktober 1914:
Beförderung nach Denain und Vormarsch auf Cambrai und Bapaume bis in die Linie Beaumont–La Boisselle.
Verdrängung der Franzosen über den Ancrebach: Gefechte bei Morchies, Pozières, Thiepval, Beaucourt und Beaumont (27. September bis 8. Oktober 1914).
  • 8. Oktober 1914 bis Ende Oktober 1916:
Stellungskampf in der Linie Beaumont-La Boisselle:
Ausbau der Kampfstellungen, Anlage von Pionier-Depots, Ausbildung und Bedienung von Nahkampfmitteln (Minenwerfer, Handgranaten et c.) und Herstellung der Infrastruktur in der Kampflinie und im Hintergelände. Minierarbeiten und Abhören des feindlichen Fernsprechverkehrs.
Kampf um den Granatenhof in La Boisselle (27. Dezember 1914).
Durchführung einer gewaltsamen Erkundung bei Beaumont (11. April 1915).
Anlage von Minen-Stollen und Sprengungen in der feindlichen (englischen) Linie (ab Oktober 1915).
Teilnahme an der Somme-Schlacht (24. Juni bis Ende Oktober 1916).
  • Ende Oktober bis 4. November 1916:
Ruhezeit in Croisilles.
  • 5. November 1916 bis 19. März 1917:
Einsatz im Stellungskampf bei Monchy:
Stellungsbau in der Kampflinie, Anlage der Roland-Stellung und Vorbereitungen für das Unternehmen Alberich (Rückzug in die Siegfried-Stellung).
  • 19. März bis Anfang April 1917:
Stellungsbau in der Siegfied-Stellung bei Riencourt:
Ausbau des Stellungsabschnittes des Infanterie-Regiments Nr. 180.
  • Anfang April bis 15. April 1917:
Ruhezeit in Saulzoir bei Valenciennes.
  • 15. April bis 10. Mai 1917:
Stellungsbau und Instandhaltungsarbeiten bei St. Quentin.
  • 10. bis 17. Mai 1917:
Stellungsbau bei Epinoy.
  • 18. Mai bis 10. August 1917:
Erneuter Einsatz im Abschnitt Bullecourt–Riencourt.
  • 10. August bis 17. September 1917:
Einsatz im Houthulster Wald und Teilnahme an der Schlacht in Flandern:
Stellungsbau und Bedienung von Nahkampfmitteln.
Zerstörung der gegnerischen Kolonnenbrücke über den Broenbach (28. August 1917).
  • Anfang August bis 24. September 1917:
  • 17. September bis Mitte Oktober 1917:
Ruhezeit in Crix-Fonsomme.
  • Mitte Oktober bis Mitte Dezember 1917:
Instandhaltung der Brücken und Stege über die Yser und im Überschwemmungsgebiet bei Leke.
  • Mitte Dezember bis Mitte März 1918:
Instandhaltung der Brücken und Stege über die Yser und im Überschwemmungsgebiet bei Handzame.
  • Mitte März bis Ende April 1918:
Teilnahme an der großen Schlacht in Frankreich:
Stellungsarbeiten bei Cherisy (bis 20. März 1918).
Unterstützung der Artillerie beim Vormarsch durch die feindlichen Linien (bis 26. März 1918).
Vorbereitung des Überganges über den Cojeulbach (27. auf 28. März 1918).
Wegebau im eingenommenen Gelände und Sammeln des Kriegsaltmaterieals.
  • Mai 1918:
Bau einer Feldbahn Vis-en Artois–Heninel (erste Maihälfte 1918).
Ruhe in Cantin (zweite Maihälfte 1918).
  • Anfang Juni bis 1918 bis 24. Juli 1918:
Erneute Verwendung bei Pionierarbeiten in der Linie Puissieux–Serre.
  • 24. Juli bis Mitte August 1918:
In Ruhe bei Ytres und Hem-Lenglet.
  • Mitte August bis 10. November 1918:
Wiederverwendung im Angriffsgebiet vom Frühjahr 1918 am Senséebach (Rückzugskämpfe):
Pionierarbeiten südlich Douai.
Abwehrkämpfe bei Cambrai im Verband mit Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 26 (Ende September bis 2. Oktober 1918).
Brücken- und Wegebau über den Scheldekanal (2. bis 11. Oktober 1918).
Zerstörung der Kanalübergänge (9. Oktober 1918).
Bergwerkszerstörungen und Brückenbau bei Marchienne (10. bis 16. Oktober 1918).
Sprengung der Kanalübergänge in und bei Douai (17. Oktober 1918).
Rückmarsch über St. Amand nach Peruwelz (17. bis 20. Oktober 1918).
Vorbereitungen zum Widerstand an der Schelde und am Scheldekanal (20. bis 27. Oktober 1918).
Rückverlegung nach Grandeglise und Vorbereitung von Zerstörungen im weiteren Rückzugsgebiet (28. Oktober bis 7. November 1918).
Sprengung von Infrastuktureinrichtungen bei Grandeglise und weiterer Rückmarsch nach Halle südwestlich Brüssel (8. bis 10. November 1918).


6. Feld-Pionier-Kompagnie

  • 15. Oktober bis 1915 bis 16. Oktober 1916:
Verlegung in den Raum Bapaume und Ablösung der 4. Feld-Pionier-Kompagnie an der Ancre im Abschnitt Beaumont–Thiepval.
Stellungskampf in der Linie Beaumont-Thiepval:
Ausbau der Kampfstellungen, Anlage von Pionier-Depots, Ausbildung und Bedienung von Nahkampfmitteln (Minenwerfer, Handgranaten et c.) und Herstellung der Infrastruktur in der Kampflinie und im Hintergelände. Minierarbeiten und Abhören des feindlichen Fernsprechverkehrs.
Teilnahme an der Somme-Schlacht (24. Juni bis Ende Oktober 1916).
  • 17. Oktober bis Ende 1916:
Verschiebung nach Norden in den Abschnitt Boiry–St. Martin zu Pionierarbeiten in und hinter der Kampflinie.
  • Anfang bei Ende Januar 1917:
Vorbereitung von Zerstörungen für das Unternehmen Alberich bei Boiry und Moyenneville.
  • Februar 1917:
Stellungsbau in der Siegfied-Stellung bei Schloß Havricourt.
  • März 1917:
Stellungsbau in der Siegfied-Stellung bei Riencourt und Rumecourt.
  • Anfang bis Mitte April 1917:
Ruhezeit in Thiaut und Montigny-Carotte.
  • Mitte April bis Mitte Mai 1917:
Bau von Anklammerungspunkten (MG-Stellungen) für das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 119 bei Homblières.
  • Mitte Mai bis 9. August 1917:
Bau minierter Unterstände für Bereitschaften und Reserven im Raum Bullecourt.
  • 9. bis 12. August 1917:
Ruhe in Hem-Langlet.
  • 12. August bis Mitte September 1917:
Einsatz in Flandern Abschnitt Hooglede zur Wiederherstellung von in der Flandernschlacht zerstörter Hindernisanlagen und im Straßenbau zur Bergung eingesunkener Geschütze.
  • Mitte September bis Mitte Oktober 1917:
Ruhe, Ausbildung und Anlage eines Schießplatzes für Nahkampfmittel bei Becquigny (nördlich Bohain).
  • Mitte Oktober bis Mitte März 1918:
Instandhaltung der Brücken und Stege über die Yser und im Überschwemmungsgebiet in Flandern bei Luithoek, Kruishoek, Handzame und Moelenhoek.
  • 20. März bis Ende April 1918:
Teilnahme an der großen Schlacht in Frankreich:
Unterstützung der Minenwerfer-Kompagnie Nr. 226 beim Werfer-Einbau bei Chérisy (20. März 1918).
Unterstützung der Artillerie (Begleitbatterie RIR 119) und Infanterie (IR 180 und RIR 121) beim Vormarsch durch die feindlichen Linien (bis 28. März 1918).
Wiederherstellung der Straße Héninel–Chérisy und Sammeln des Kriegsaltmaterieals im eingenommenen Gelände (bis Mitte Mai 1918).
  • Mitte Mai bis Anfang Juni 1918:
Ruhe in Cantin.
  • Anfang Juni bis 1918 bis Ende Juli 1918:
Erneute Verwendung im Stellungsbau bei Miraumont.
  • Ende Juli bis 23. August 1918:
In Ruhe bei Ytres, Hem-Lenglet und Pont de la Deule.
  • 24. August bis 10. November 1918:
Wiederverwendung bei Boiry-notre Dame und St. Léger:
Abwehrkämpfe bei Hendecourt.
Zurücknahme nach Pont de la Deule (1. September 1918).
Stellungsbau, Brücken- und Wegebau am Deule- und Schelde-Kanal bei Oignies (ab 16. September 1918).
Bau einer Kolonnenbrücke bei Hordain.
Zerstörung der Kanalübergänge (8. Oktober 1918).
Rückmarsch über Moucheaux und Marchiennes nach St. Amand unter Zerstörung von Brücken und Wegen (10. bis 20. Oktober 1918).
Vorbereitungen zum Widerstand an der Schelde – Hermannstellung bei Peruwelz (21. bis 6. November 1918).
Rückzug aus der Hermannstellung bis Hal südlich Brüssel (8. bis 10. November 1918).

Heimkehr

  • 11. bis 24. November 1918:
Rückmarsch über Brüssel, Löwen, Thienen, Lüttich und Düren nach Köln am Rhein (4. Feld-Pionier-Kompagnie).
  • 12. bis 15. November 1918:
Rückmarsch über Beersel, Löwen und Lüttich nach Köln am Rhein (6. Feld-Pionier-Kompagnie).
  • 7. bis 9. Dezember 1918:
Rücktransport ab Lennep nach Ulm an der Donau.
  • 9. Dezember 1918:
Ankunft in Ulm an der Donau.


Kommandeure

Kgl. Preuß. Major Weber.
Hauptmann d. R. Maag.
Hauptmann Christ.


Literatur

Oberstleutnant L. Knies:

„Das württembergische Pionier-Bataillon Nr. 13 im Weltkrieg 1914–1918“

Chr. Belser A.G., Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1927


Weblinks

Württembergische Verbände unterhalb der Regimentsebene

Persönliche Werkzeuge