Das Wappen der Stadt Schirwindt

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Das Wappen der Stadt Schirwindt

Auszug aus dem "Schloßberger Heimatbrief" Seite 4, Nr. 12, von 1974 [1]

Aus „Die Wappen und Siegel der Deutschen Städte, Flecken und Dörfer nach amtlichen und archivalischen Quellen".
Bearbeitet von Professor Otto Hupp. Verlag Heinr. Keller, Frankfurt a. Main, 1896. -Handbibliothek des Vereins Herold, 1 Berlin 33, Archivstraße Nr. 12-14.

Das Wappen wurde der Stadt Schirwindt am 03.08.1846 von dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV.[2] verliehen.

Die betreffende Stelle der Urkunde lautet:

„... daß Wir der Stadt Schirwindt, welche bisher ein Wappen noch nicht gehabt hat, ein eigenes Stadtwappen in Gnaden verliehen haben, nämlich einen viereckigen, an den unteren Enden abgerundeten, in der Mitte in eine Spitze ausgehenden Schild, in welchem, umgeben von einer doppelten schmalen, schachweise schwarz mit silberfarben getheilten Einfassung, ein offenes, mit Zinnen geziertes Thor in der natürlichen rötlichen Farbe des Mauerwerks sich befindet. Um anzudeuten, daß die Stadt Schirwindt — in Unsern Staaten die östlichst gelegene — die aufgehende Sonne zuerst erblickt, zeigt sich diese in der offenen blauen Durchsicht des Thores, ihre goldenen Strahlen aufwärts verbreitend. Uber letzterer schwebt unter einem gotischen Spitzbogen und dem herabhängenden eisernen Fallgatter der ausgebreitete Preußische schwarze Adler mit Königlicher Krone, goldenen Waffen und Kleestengeln, auf der Brust mit dem goldenen Namenszuge „FR" geziert und in der rechten Kralle das Szepter, in der linken den Reichsapfel haltend. Über dem Schilde ruhet eine silberne Mauerkrone mit drei Zinnen."

Vor der Wappenverleihung zeigten die Siegel den preußischen Adler mit allen Attributen, so das „SIEGEL DER STADT SCHIRWINDT" (25 mm) aus dem 18. Jh.

Aus der „Geschichte der Kirchengemeinde Schirwindt" von Pfarrer Färber:
„Die Urkunde befand sich in reich verziertem Einbande, woran an einem mit Silber durchwirkten Bande das große Königliche Insiegel, durch große silberne Quasten befestigt, in einem silbernen, mit Gold verzierten Etui hing.

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  1. Die Genehmigung für die Veröffentlichung des Artikels in GenWiki im „Portal Pillkallen“ unter der Auflage der ausschließlich nicht-kommerziellen Nutzung liegt mir, Günther Kraemer, von der „Kreisgemeinschaft Schloßberg/Ostpr. e.V. in der Landsmannschaft Ostpreußen e.V., Rote-Kreuz-Straße 6, 21423 Winsen/Luhe“ schriftlich vom 19.03.2011 vor.
  2. König Friedrich Wilhelm IV. von Preussen, in: http://www.preussen.de/de/geschichte/1840_friedrich_wilhelm_iv..html (23.04.2013)
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