Kepal Klaus

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Hierarchie

Regional > Litauen > Kepal Klaus

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Kepal Klaus



Einleitung

Kepal Klaus, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Der Name weist Klaus als Bäcker aus, möglicherweise als sozial eingestellten Menschen.
Der Alternativname Kurschlauken besagt, dass es sich um kurisches Land handelt.

  • litauisch "kepalas" = Brotlaib, Laib, Gebäck
  • preußisch-litauisch "kepaluoti" = Brotlaibe formen, aber auch Gemeinschaft pflegen
  • "kepalelis" = das kleine Brot, Brötchen
  • "puskepalas" = das halbe Brot
  • litauisch "kuršis" = Kure, Hafffischer
  • baltisch „laukas, lauks, laux, lack“ = Acker, Feld, Hof, Gehöft


Allgemeine Information


Politische Einteilung

Kurschlauken war eine domänenfiskalische Weide von 140,17 Morgen und wurde 1869 mit Kepal Klaus vereinigt.
1940 ist Kepal Klaus ein Dorf in der Gemeinde Laugallen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Kepal Klaus gehörte 1912 zum Kirchspiel Dawillen, vor 1854 allerdings zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Kepal Klaus gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Kepal Klaus gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Dawillen.


Bewohner


Verschiedenes

Karten

Kurschlauken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe oben rechts Kurschlaucken bei Garsden auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Kursch Laucken im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Kepal Klaus im Messtischblatt 0294 Laugallen, 0394 Dawillen (1911) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen (z.B. über die Vorlage:Hinweis zu Zufallsfund).

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  2. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  3. Urmesstischblatt von 1860
  4. Messtischblatt 0293 Plicken, 0294 Laugallen (1910-1940), Maßstab 1:25000 © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
  5. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  6. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  7. GOV: http://gov.genealogy.net/