Mühlviertel

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Das Mühlviertel (in Ortsnamen auch Mühlkreis) ist eine Landschaft in Österreich und stellt eines der vier historischen „Viertel“ Oberösterreichs dar. Es ist jener Teil Oberösterreichs, der nördlich der Donau liegt und zum Granit- und Gneishochland gehört.

Das Mühlviertel hat seinen Namen von den Flüssen Große Mühl, Kleine Mühl und Steinerne Mühl, die es durchfließen. Das Mühlviertel in seiner heutigen Begrifflichkeit besteht seit 1779, als das Machlandviertel im Mühlviertel aufging.

Seit der Bildung der Politischen Bezirke 1868 haben die Viertel in Oberösterreich keine rechtliche Grundlage mehr und sind reine Landschaftsbezeichnungen. Dabei wurde die ältere Kreiseinteilung ersetzt, die sich noch an den alten Vierteln orientierte.[1]


Siehe auch → Abschnitt Geschichte im Artikel Mühlviertel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

Anmerkungen

  1. Artikel Mühlviertel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

Literatur

  • Benno Ulm: Das Untere Mühlviertel bis 1500. In: Mühlviertler Heimatblätter. Band 7/8, Linz 1964.
  • Klaus Rumpier: Historische Entwicklung des Mühlviertels von 1500 bis 1790. In: Das Mühlviertel. OÖ. Landesausstellung. Band 2, Linz 1988, Seite 289–296.
  • Kristian Sotriffer (Hrsg.): Das Mühlviertel. Traum einer Landschaft. OLV-Buchverlag, Linz 1981, ISBN 3-85214-307-1.
  • Eberhard Krauß: Exulanten aus dem oberösterreichischen Mühlviertel in Franken (= Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte. 23). Nürnberg 2010, ISBN 978-3-929865-53-0.
  • Karina Grömer: Nord-Südwege durch das oberösterreichische Mühlviertel in der Urzeit. Um 2005 (PDF auf turntobel.com).
  • Otto Milfait: Das Mühlviertel. Sprache, Brauch und Spruch.

Weblinks