Schalteik (Fluss)

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Ostpreußenkarte um 1925

Inhaltsverzeichnis


Verlauf

Die Schalteik (Fluss) ist ein zugeschütteter Abfluss der Memel.


Name

Andere Namen

Namensdeutung

Der Name weist auf Pflanzen.

  • preußisch-litauisch "šaltiaksnis" = Spindelbaum, Pfaffenhütchen, Zwickholz (bot. Euonymus europaeus)


Geschichte

  • "Vor dem Jahre 1636 schickte die Memel außer der Gilge nach links noch zwei Arme, die Schalteik und die Schnecke. Der erstere verzweigte sich bei Jägerischken, zwischen Tilsit und Kallwen, ab,wurde aber bis 1650 zugeschüttet. Der letztere hat seine Abzweigung etwas weiter stromabwärts. Er ist auch versandet. Die ehemaligen Flußbetten sind aber noch in mehreren Teichen erkennbar. Heute bilden Schalteik und Schnecke, die sich bei Alt Seckendorf vereinigen, den Nemonien." [2]


Einzelnachweise

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Ambrassat, August: Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912, Nachdruck Weidlich, Frankfurt a.M. 1978,S.142
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