Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren/189

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Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren
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Mecklenburg Pfarren 1.djvu
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Ein Sohn, Joh. Georg, war Herzogl. Professor der Theologie in Rostock.[1]

      1677–1703. Harder, Johann, aus Rostock, imm. ohne Eid 1674. P. 1677 Febr., emerit. 1703 Okt., † 1712 bg. April 8. – Verh. Christine Rosenow[2], † 1697. Zu seiner Amtszeit wurde Anno 1700 der Turm der Kirche vom Sturm niedergeworfen; die Glocken hingen seitdem in einem hölzernen Glockenstuhl. Im Freim. Abendbl. 1839, Nr. 1084, wendet sich die Gemeinde an den mildtätigen Sinn ihrer mecklenburgischen Landesleute mit der Bitte um Zuwendung kleiner Beiträge für den Wiederaufbau des Turmes, der ihre Kräfte überschreite. Die Namen der Unterstützenden sollten auf einer Kupferplatte aufbewahrt bleiben. Die Sammlung[3] hatte indessen keinen großen Erfolg. In Rostock kamen allerdings 206 Thlr. 24 ßl. zusammen, in den andern Gemeinden dagegen nur 25 Thlr. 41 ßl. Der Turm wurde 1846 aus Holz erbaut; zur Stiftung einer Kupferplatte ist es nicht gekommen. Im J. 1900 wurde dieser hölzerne Turm dann abgebrochen und an seiner Stelle ein neuer massiver Turm aufgeführt.

      1703–1732. Scherping, Alexander Joachim, aus Rostock.[4] P. 1703 Okt. 14, † 1732 Dez. 22, 55 J. alt. – Verh. 1703 Okt. 14 Clara Margar. Rullmann, Tochter des P. Johannes in Sanitz (im dortigen Taufregister nicht verzeichnet), † a. Wwe. 1763 Juni 2. Ss.

      1734–1770. Stüdemann, Christoph Gottlieb, get. zu Rostock St. Jakobi 1712 Aug. 21, Sohn des Seefahrenden Martin. P. 1734 Jan. 31, eingef. April 11. † 1770 April 25 im 58. J. – Verh. 1734 April 11 Oelgart Eva Scherping, Tochter des Vorgängers, geb. 1707 (im Taufregister nicht eingetragen), † a. Wwe. 1787 Okt. 31, 80 J. alt.


  1. † 1678 Mai 26, verh. Anna Sandhagen, Tochter des P. Rembert an St. Nikolai daselbst. Die Daten über den Vater sind der Leichenpredigt auf ihn entnommen.
  2. Ueber eine etwaige Zusammengehörigkeit mit den übrigen Rosenows war nichts festzustellen, da Kinder Harders nicht eingetragen sind. Bezeugt ist sie u. a. durch das Taufregister 1684 Nov. 10, wo „Christina Rosenowen, Pastoris uxor“ als Patin genannt ist. Sie könnte eine Tochter des P. Gabriel in Eickelberg und Schwester der Pastorin Holtz-Parkentin gewesen sein, doch wird sich darüber nichts mehr ausmachen lassen.
  3. Das Folgende nach Mitteilung der Pfarre.
  4. Rost. Matrikel 1696 April 25. Im Bürgerbuch findet sich der Name seit 1656 nicht.