Hildesheim (Steuerwald) / St. Magdalenen-Kapelle (rk)

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Inhaltsverzeichnis

Katholische Kirchengemeinde St. Magdalenen

Geschichte

Die Sankt-Magdalenen-Kapelle[1] ist wie die bischöfliche Burg im früheren 14. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet worden. Bischof Heinrich II., Graf von Wohldenberg, erbaute Steuerwald (und Marienburg) als Zwingburg gegen die Hildesheimer Bürger. Die Lage im Schnittpunkt zweier Handelswege von Nord/Süd und Ost/West (heute B6 und B1) war trotz des Sumpfgeländes an der Innerstefurt gut gewählt. Im Dreißigjährigen Krieg tobten hier erbitterte Kämpfe zwischen katholisch-kaiserlich und protestantisch-norddeutschen Truppen.

Über die Jahrhunderte, bis zur Säkularisierung im Jahr 1803, regierten von hier aus 28 Bischöfe das Hildesheimer Land. Nach der Säkularisierung 1803 wurde die Bischofsburg staatliche Domäne. 1819 errichtete der Pächter auf dem abgetragenen Wall ein Herrenhaus. Verwalter wurde die Klosterkammer des Staates Preußen. 1912 kaufte die Stadt Hildesheim das Gut mit 441 Hektar Land für zwei Millionen Reichsmark, auf einem Teil des Geländes entstand 1924 der Hafen. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Kapelle der Michaelis-Gemeinde als Ausweichquartier. 1973 pachtete der Reit- und Fahrverein den Hof, die Kapelle aber wurde 1988 von der katholischen Kirche gepachtet und wird seit 1988 vom Bischöflichen Generalvikariat verwaltet.

Sie liegt heute (2009) im Pfarrbereich der neu geschaffenen Pfarrgemeinde Mariä Lichtmess mit den Gemeinden St. Johannes und Guter Hirt.

Als ein Juwel in einer idyllischen Lage ist sie mit ihren 60 bis 80 Sitzplätzen für festliche Veranstaltungen wie Gottesdienste, Hochzeiten, Jubiläen und natürlich auch für Besichtigungen geeignet und zugänglich

Kirchensiegel, Kirchenwappen, Kirchenflagge

  • Kirchensiegel
  • Kirchenwappen
  • Kirchenflagge

Kirchenbezirk

Adresse


  • Kircheneinrichtungen

Archivalien der Pfarre

Kirchenbücher

  • Personenstandbücher
    • Geburten
    • Taufen
    • Kommunikanten
    • Heiraten
    • Begräbnisse
  • Gedenkbücher
  • Gedenksteine

Friedhof der Pfarre

  • Lage
  • Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege
  • Sonstiges

Bilder

  • Kirchengrundriß
  • Kirchenrundgang
  • Ansichtsbilder
  • Steinmetzzeichen
  • Wappenbilder
  • Friedhofsbilder

Literatur

  • Kircheninformationsblatt - (Flugblatt) - ohne - Ausgabe XY

Webseite - Weblinks

  • Offizielle Webseiten

Daten aus dem genealogischem Ortsverzeichnis (GOV)


  1. Quelle (teilweise): HiAZ vom 15.01.2009


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