26. Kavallerie-Brigade (1. kgl. württemb.)

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Formationsgeschichte: 1806-1914 | Norddeutscher Bund | 1914-1918 Portal:Militär Brigaden: 1806-1914 | 1914-1918

26. Kavallerie-Brigade
1. königlich württembergische Kavallerie-Brigade
Die Brigade war eine Kommandobehörde des Deutschen Reiches.
Sie war normalerweise die Führungsebene zwischen Division und Regiment. Der Kommandeur war ein General. Der Brigade waren entsprechend der Truppengattung eine bis mehrere Regimenter oder Bataillone unterstellt. Sie besaß keine Brigadetruppen, vergleichbar den Korpstruppen der Armeekorps.
Es gab Infanterie-, Kavallerie-, Artillerie- und gemischte Brigaden. Manche Brigaden waren zeitweise auch direkt den oberhalb der Division befindlichen Kommandobehörden (Armeekorps, Armee, Heeresgruppe) unterstellt. Im Verlaufe des Krieges wurde die Zusammensetzung und teilweise auch die Aufgabe der Brigaden geändert. So wurden den Infanterie-Brigaden drei statt zwei Regimenter zugeordnet. Die meisten Divisionen hatten danach dann keine zwei Infanterie-Brigaden unterstellt, sondern nur noch eine. Die Artillerie-Brigaden wurden zu Artillerie-Kommandeuren (Arko) umfunktioniert.

Inhaltsverzeichnis

Sitz

1914 Stuttgart

Gliederung

Übergeordnete Einheiten

Untergeordnete Einheiten

1817:

1835:

1841:

1847:

1871:

1894:

2. August 1914:


Kriegsgliederung am 17.08.1914 [1]

übergeordnete Einheiten

Untergeordnete Einheiten

Formationsgeschichte

  • 31. März 1817:

Errichtung einer Reiter-Division, bestehend aus der 1. und 2. Brigade zu je zwei Reiter-Regimentern.

  • 27. Juli 1849:

Bildung einer Reiter-Brigade aus allen vier Reiter-Regimentern. Auflösung des Divisionsstabes und eines Brigadestabes.

  • 1849:

Verlegung der Brigade nach Stuttgart.

  • 15. September 1852:

Umbenennung in Reiter-Division bei unveränderter Zusammensetzung.

  • 18. Dezember 1871:

Umbenennung in 26. und 27. Kavallerie-Brigade (1. und 2. Königlich Württembergische). Die Brigadestäbe werden noch nicht gebildet, die vier Kavallerie-Regimenter bleiben unter dem „Kommando der Kavallerie“ vereinigt.

  • 3. Juli 1872:

Aufhebung des Kommandos der Kavallerie und Bildung der beiden Brigadestäbe.

Standorte

ab 1817: Ludwigsburg.

ab 1849: Stuttgart.

Kantone

Feldzüge, Gefechte usw.

Erster Weltkrieg

Siehe die Gefechtskalender der übergeordneten Einheiten.

Brigadekommandeure

Kommandeure der Reiter-Division

  • ab 1817: Generalleutnant Prinz Adam von Württemberg.
  • ab 1818: Generalleutnant von Röder.
  • ab 1830: Generalleutnant Graf von Bismark.
  • ab 1847: Generalleutnant Prinz Friedrich von Württemberg (seit 1841 Interims-Kommandant).
  • ab 1848: Generalleutnant Friedrich Freiherr von Lützow.

Kommandeure der 1. Reiter-Brigade

  • ab 1817: Generalleutnant von Röder.
  • ab 1818: Generalmajor von Moltke.
  • ab 1825: Generalmajor Graf von Sontheim.
  • ab 1841: Generalmajor von Lützow

Kommandeure der Reiter-Brigade, der Reiter-Division und der 26. Kavallerie-Brigade

  • ab 1849: Generalmajor von Troyff.
  • ab 1852: Generalmajor von Weißenstein.
  • ab 1857: Generalmajor Graf von Linden.
  • ab 1859: Generalmajor Prinz Hermann zu Sachsen-Weimar-Eisenach.
  • ab 1865: Generalmajor Freiherr von Entreß-Fürsteneck.
  • ab 1866: Generalmajor Graf von Schéler (1870/’71 Kommandant der Reiter-Brigade der Württembergischen Feld-Division).
  • ab 1871: Kgl. Preuß. Generalmajor von Mirus.
  • ab 1872: Kgl. Preuß. Oberst von Salviati (1873 Generalmajor).
  • ab 1878: Kgl. Preuß. Oberst von Witte (1881 Generalmajor).
  • ab 1886: Oberst von Gleich (1888 Generalmajor, 1890 Generalleutnant).
  • ab 1891: Kgl. Preuß. Oberst von Müller (1893 Generalmajor).
  • ab 1896: Kgl. Preuß. Oberst Heinrich XIX. Prinz Reuß (1897 Generalmajor).
  • ab 1900: Kgl. Preuß. Oberst von Alten (1902 Generalmajor).
  • ab 1903: Oberst Freiherr von Starkloff (1904 Generalmajor, 1908 Generalleutnant).
  • ab 1908: Oberst Herzog Wilhelm von Urach, Graf von Württemberg (1910 Generalmajor).
  • ab 1912 (Stand 1913): Oberst Herzog Robert von Württemberg (1913 Generalmajor).

Literatur

„Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg“

Große Ausgabe (nach dem Stande vom 6. Mai 1913)

Herausgegeben vom Kriegsministerium

Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Cron, Die Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 - 1918
Kavallerie-Brigaden bis 1914
Kavallerie-Brigaden 1806-1914 | Formationsgeschichte 1806-1914 -|- Portal:Militär -|- Formationsgeschichte 1914-18 | Kavallerie-Brigaden 1914-18
(S)=kgl.Sächs. -|- (W)=kgl.Württemb. -|- (H)=gr.herz. Hess. -|- andere=kgl.Preuß.

Garde: 1. | 2. | 3. | 4. | Kavallerie: 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | 8. | 9. | 10. | 11. | 12. | 13. | 14. | 15. | 16. | 17. | 18. | 19. | 20. | 21. | 22. | 23.(S) | 24.(S) | 25.(H) | 26.(W) | 27.(W) | 28. | 29. | 30. | 31. | 32.(S) | 33. | 34. | 35. | Leib-Husaren | 37. | 38. | 39. | 40.(S) | 41. | 42. | 43. | 44. | 45. | Königlich Bayerische: 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. |

mobile Kavallerie-Brigaden im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71

reguläre Kavallerie-Brigaden: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | Reserve Kavallerie-Brigaden: 1 | 2 | 3 | 4 |

zusätzliche Kavallerie-Brigaden im Erster Weltkrieg 1914-1918

4.Ldw. | zgs.G | Siebenbürgener

Persönliche Werkzeuge